VEGANER SIND DIE BESSEREN...

29.11.2018 21:49

Bevor ich den Blogbeitrag online gestellt habe, hat mir mein Kollege beim Drüberschauen gesagt, dass das Titelbild vielleicht ein falsches Bild des Beitrags suggerieren könnte. Ist dem wirklich so? Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand mit einer falschen Erwartungshaltung auf diesen Beitrag geklickt haben soll?! Wir sehen wunderschöne gelbe Bananen und eine wunderschöne, glückliche Frau - dass sie Samira heisst und sie sich schon viele Jahre rein vegan ernährt, ist auf dem Bild natürlich nicht zu erkennen, obwohl Bananen schon sehr verdächtig sind :-)

VEGANER SIND DIE BESSEREN... MENSCHEN ?!

Wenn man in den Mainstream schaut, wird das Wort "vegan" oder "der Veganer" häufig dafür benutzt, reißerische Überschriften und provokante Artikel zu schreiben. Da heißt es dann schnell mal "Eine vegane Ernährung gefährdet die Gesundheit". Aber was genau diese sagenumwobene "vegane Ernährung" ist, darüber wird leider sehr wenig über die großen Medien vermittelt. Und nie wird die allgemeine Frage gestellt, ob es denn überhaupt die "eine vegane Ernährung" gibt. Bedeutet eine vegane Ernährung automatisch, dass man nur Pflanzen isst? Und ist jemand, der sich für eine vegane Ernährung entschieden hat, immer auch ein Veganer?

Mit ständigen Vorurteilen konfrontiert, schleppt sich der „arme Veganer“ anscheinend durch seinen hungrigen, blassen und kraftlosen Alltag… BlaBlaBla.  Doch ein bestimmtes Vorurteil sticht aus der Anhäufung der vermeintlichen Wahrheiten über Veganer deutlich hervor…

Der Klassiker: Die Veganer halten sich anscheinend für die "besseren Menschen". Diese „Grasfresser“ wollen einen immer von ihrem Scheiss überzeugen und urteilen die ganze Zeit mit ihrer Besserwisserei von oben herab.

Warum wirft man Veganern, oder Menschen die sich vegan ernähren (Den Unterschied erklär ich noch genauer in diesem Blogpost) per se vor, "sich als etwas besseres" aufzuspielen, nur weil sie sich vom klassischen Mainstream unterscheiden. Warum möchte man nicht verstehen, dass es auch unter den „Veganern“ richtige Idioten und Arschlöcher gibt und dies wiederum aber nichts mit der veganen Ernährung zu tun hat, sondern mit dem Charakter der jeweiligen Person. So richtig interessant wird es meiner Meinung nach aber erst, wenn wir diese pubertären und übertrieben maskulin mitschwingenden Zwischentöne mal komplett ausblenden und etwas tiefer in bestimmte Denkmuster eintauchen.

Die gesellschaftliche Tendenz bzw. die geringe Hemmschwelle, ohne jegliches Wissen, jemanden bewusst irrational zu diffamieren, besonders sog. „Randgruppen“, nur um seine eigene gesellschaftliche Stellung vor „Gleichgesinnten“ zu untermauern, kennen wir doch ziemlich gut aus verschiedenen Bereichen unseres täglichen Lebens. Wir ihr merkt, könnte man das Thema „MAINSTREAM vs. VEGAN“ relativ oberflächlich und sogar etwas witzig versuchen zu erläutern – aber man könnte auch versuchen, zu verstehen, warum die Mehrheit der deutschen Bevölkerung, ohne jegliche Erfahrung und Kenntnisse, doch relativ rabiat und sehr abwertend diesem Thema gegenübersteht, sobald es sich um ein Individuum, also eine Person handelt. beim nächsten Einkauf für die Familie wird aber bewusst das Vegan-Logo auf den Verpackungen gesucht - Denn vegan ist ja „anscheinend“ sooooo gesund! Ziemlich paradox und etwas verwirrend die ganze Nummer bis dahin oder ;-)

In diesem Blogpost möchte ich genau deshalb den Versuch starten, das Mysterium „VEGAN“ komplett „auf NULL zu drehen“ und Dir damit einen differenzierten und undogmatischen Zugang zu diesem Thema zu ermöglichen.

Bevor wir aber ans Eingemachte gehen: Ich selbst ernähre mich seit mehr als 9 Jahren komplett vegan und kann deshalb von mir behaupten, dass ich definitiv weiß, von was ich hier schreibe. Kein Hörensagen, keine Infos aus den Massenmedien, kein sinnloses Nachplappern etc. – sondern einfach selbst erlebt!
Viel Spaß beim Lesen.


Vegane Ernährung ist ungesund

Eine allgemein gültige Aussage über "vegane Ernährung" zu treffen ist in der Realität eigentlich absolut irreführend. Aber fangen wir mal von ganz vorne an… Was genau bedeutet denn "vegan" in Bezug auf Ernährung? Es bedeutet erstmal nur, dass in der veganen Ernährungsform keine tierischen Produkte verwendet werden. Also kein Fleisch, kein Fisch, keine Milchprodukte, keine Eier und auch kein Honig. Eine Steigerung dazu wäre z.B. darauf zu achten, dass auch im jeweiligen Produktionsverfahren der  Lebensmittel keine tierischen Erzeugnisse verwendet wurden. Gerade bei abgepackten Säften, Limonade, Süßigkeiten etc. greifen Hersteller häufig auf tierische Bestandteile im Produktionsverfahren zurück.
Wieder zurück zum Thema: Wir wissen jetzt also was eine vegane Ernährung NICHT beinhaltet.
Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier und Honig.
Im Umkehrschluss würde dies dann ja bedeuten, dass Obst, Gemüse, Nüsse, Getreide, Samen, Gräser, Hülsenfrüchte etc. vegan sind – Richtig. Und diese Lebensmittel sollen laut der o.g. Aussage prinzipiell ungesund sein? Natürlich merkt ihr jetzt schon, dass dies völliger Quatsch ist.

Wenn aber unsere etablierten Medien solche Überschriften im Dauereinsatz haben, und der Ottonormal-Verbraucher solch einen undifferenzierten Unsinn täglich um die Ohren gehauen bekommt, dann wird der Begriff „vegan“ bei vielen Menschen mit dem Wort „ungesund“ verknüpft und BÄM hat man genau das was man wollte - Undifferenzierter Non Sense. Wer also nicht weiß, was „vegane Enährung“ im jeweiligen Kontext bedeutet, der wird von den inkompetenten Schreiberlingen der Massenmedien als dummes Bauernopfer benutzt.

Man wartet bei bestimmten redaktionellen Beiträgen, die sich solcher Aussagen bedienen, regelrecht auf die Pointe, da man sicher ist, es kann sich hier nur um Satire handeln und doch nicht wirklich ernstgemeint sein.

100.000 Eltern wurden befragt, welche Lebensmittel ihrer Meinung nach die wichtigsten für ihre Kinder sind. 99% der Befragten antworteten, dass sie extremen Wert darauf legen, dass ihre Kinder täglich Vitamine in Form von frischem Obst und Gemüse zu sich nehmen. Und Warum? Ja weil JEDER weiß, dass gerade diese Lebensmittel unglaublich wichtig und gesund sind und natürlich nicht nur für Kinder. Aber im „vegan“ Kontext werden diese Lebensmittel, die ja das Aushängeschild einer veganen Ernährung sind, dann plötzlich als "gefährlich" und nicht "ausreichend" qualifiziert?! Ihr wisst Bescheid... "Egal ob Mailand oder Madird - Hauptsache Italien"


Also... Natürlich ist es ist völliger Humbug und einfach nur FALSCH, den Begriff „vegan“ und/oder "vegane Ernährung" einfach mal so zu pauschalisieren.
Das gleiche gilt natürlich auch für eine omnivore-, also eine Ernährungsform mit tierischen Lebensmitteln - diese ist auch nicht pauschal gesund oder ungesund. Es liegt IMMER an der Gestaltung der jeweiligen Ernährungsform und nicht pauschal an der jeweiligen Ernährungsform.
Beispiel:
a.) Würdest du dir täglich z.B. Pommes, Fleischersatz-Produkte wie Soja-Nuggets, Chips, Ketchup und vegane Gummi“bärchen“ u.ä. reinziehen, dann würdest du dich wohl vegan ernähren, de facto aber doch NICHT gesund, oder?.

b.) Würdest du täglich z.B. viel Fleisch, Wurst, Mc-Doof, fettigen Käse, Süßigkeiten, 5 große Omelettes und ohne Ende Milchprodukte zu dir nehmen – dann kann man doch nicht, obwohl diese Lebensmittel alle mit tierischen Produkten hergestellt wurden, von einer gesunden Ernährung sprechen, oder?

Wie du feststellen kannst, kann man sich mit beiden Ernährungsformen gefährlich-ungesund ernähren.

Aber was man ohne weiteres sicher behaupten kann... Das Angebot an veganen Lebensmitteln, also z.B. Obst, Gemüse etc. werden ohne jeden Zweifel auch im Mainstream als die „gesunden“ Lebensmittel bezeichnet. Genau deshalb ist es so dermaßen paradox, wenn die gleichen Personen dann beginnen zu pauschalisieren und zu behaupten, eine vegane Ernährung wäre prinzipiell ungesund. Auf welcher Grundlage beruht solch eine Aussage? Es bleibt mir wahrscheinlich für immer ein Rätsel.

 

VITAMIN B12 und vegane Ernährung

Ich würde jedem „Pflanzenfresser“ empfehlen sich durch ein hochwertiges Nahrungsergänzungsprodukt mit Vitamin B12 ausreichend zu versorgen. Unser VITAMIN B12 + FOLSÄURE. von ProFuel wäre dafür bestens geeignet. Wer das Thema Vitamin B12 dann aber wieder als Gegenargument benutzt, um eine vegane Ernährung allgemein zu verteufeln, der hat das Thema bis dahin leider immer noch nicht verstanden. Denn dann sollte man sich auch mal fragen, warum Menschen überhaupt auf irgendwelche Vitamin- und Mineralstoffpräparate etc. zurückgreifen.

Sobald also bei einer veganen Ernährungsform für das Vitamin B12 durch supplementierung gesorgt ist, wäre dies eine Ernährung, wie sie besser eigentlich gar nicht sein könnte.
Meine persönliche „gesunde Wohlfühl-Formel“ sieht folgendermaßen aus:
Wenn 10% meiner Nahrung aus Dingen besteht, auf die ich einfach Lust habe, unabhängig davon wie gesund diese sind, dann bin ich völlig auf der sicheren Seite. Man gibt dem Körper genügend Vitalstoffe, um fit und gesund zu bleiben und kommt trotzdem in den Genuss von Lebensmitteln, die einen einfach nur glücklich machen.
Das heißt, egal ob man also ein kleines Kind, eine stillende Frau oder ein 100 jähriger Mann ist, mit der richtigen Auswahl an Lebensmitteln hat man die Chance sich optimal gesund zu ernähren und davon spürbar zu profitieren.

Und wenn dann irgendeine Person diese Lebensmittel als „vegane“ Lebensmittel bezeichnet, ja dann bleibt doch ein Apfel immer noch ein Apfel und Brokkoli bleibt halt Brokkoli. Am Ende ist es doch völlig nebensächlich ob bestimmte Lebensmittel von bestimmten Personengruppen als "vegane" Lebensmittel bezeichnet werden und sollte einen doch nicht davon abhalten sich ausreichend gesund zu ernähren.
Doch mit solch einer aufgeräumten und differenzierten Betrachtung lassen sich keine reißerischen und provokativen Artikel schreiben, deren eigentliches Ziel es ist, für möglichst viele Shares und Diskussionen auf Facebook etc. zu sorgen. Ein Beitrag darüber, welche positiven gesundheitlichen Effekte es hat, täglich 500g Brokkoli zu essen, ist einfach für viele Medien keine „gute“ Schlagzeile.

 

Veganer halten sich für etwas Besseres

Die öffentliche Meinung über einzelne Personengruppen wird meist von denen am meisten beeinflusst, die aus der Gruppe heraus am lautesten wahrgenommen werden. Dies ist z.B. bei Religionen, Fußball-Fans und auch bei Veganern der Fall.
Wenn also ein Veganer mit dem Finger auf andere zeigt, sei es bei Tierrechts-Demonstrationen oder im Socialmedia, und dadurch andere Lebenseinstellungen aggressiv verurteilt, dann ist es nicht verwunderlich, wenn diese das öffentliche Bild des "Veganers" so sehr prägen, dass nicht weiter differenziert wird.
Ich kann euch aber aus eigener Erfahrung beruhigen. Die meisten „Veganer“ oder auch Menschen, die sich "nur" vegan ernähren, sind sehr undogmatisch und tragen kein Schwarz-Weiß-Denken in sich. Sie freuen sich über jede Kleinigkeit, die zu einer etwas "veganeren Welt" führt - das kann ein neues Produkt im Supermarkt sein, das es jetzt auch als vegane Variante gibt, ein Freund, der sich für die nächsten 30 Tage vegan ernähren möchte, oder die Oma, die das erste Mal einen Kuchen ohne Milch, Butter und Eier gebacken hat. Von daher trifft das von den Medien skizzierte Bild - vom militanten Aktivisten und vom missionierenden Vegan-Prediger - nur auf einen Bruchteil der sich vegan ernährenden Personen zu. Solche Verrückten gibt es natürlich, aber dies sind Einzelfälle, oder kleine Gruppierungen, vergleichbar mit Hooligans beim Fußball. Hier würde man ja auch nicht davon ausgehen, dass jeder der samtstags in ein Stadion geht (BVB Stadion fasst ca. 80.000 Zuschauer) ein Hooligan und extrem gewaltbereit ist. Wie in der Einleitung schon erwähnt - ein Arschloch bleibt halt ein Arschloch und da ändert auch seine jeweilige Ernährungsweise nichts dran.

 

Ab wann ist eine Person ein „Veganer“?

Heutzutage ist die Definition des „Veganers“ schwammiger, oder anders gesagt, offener als früher – Dies liegt allein im Blickwinkel des Betrachters. Für mich persönlich war dogmatisches „Schubladendenken“ noch nie der richtige Ansatz für einen positiven und glücklichen Lifestyle.
Aber der "echte Ursprungs-Veganer" lehnt alle tierischen Produkten und Waren ab. Auch Tiere werden nie zum eigenen Vorteil benutzt. (Auch das Reiten eines Pferdes wird in machen Kreisen als „ausnutzen“ der Tiere angesehen.) Ein richtiger „oldschool-Veganer“ vermeidet somit nicht nur tierische Lebensmittel, sondern alle Produkte die mit Hilfe tierischer Erzeugnisse hergestellt wurden.
Ganz normale Alltagsgegenstände können davon betroffen sein: Zahnbürsten, Autositze, Putzmittel, Kleidung, Medikamente, Kosmetik, Wohn-Accessoires, Lebensmittel, Baumaterialien, Werkzeug etc..
Je mehr man sich also mit der Materie auseinandersetzt, je mehr entdeckt man wieder neue "Dinge", die "nicht vegan" sind. Sogar Autoreifen enthalten z.B. Stearinsäure, welche meist aus tierischen Fetten gewonnen wird.
Die Frage ist nun – Verzichtet man deshalb z.B. aufs Autofahren?
Zumal man besonders im Sommer, durch das Autofahren schnell auch mal einige Dutzend Insekten um ihr Leben bringt. Soagr bei einer Fahrradtour überfährt man häufig unbemerkt kleine Tierchen... Also wo fängt die Reise nach "Veganien" an und wo hört sie auf?
Damit möchte ich keineswegs sagen, dass sich niemand als "echter Veganer" bezeichnen darf, sondern aufzeigen, dass jeder seine eigene Definition und seinen eigenen Platz in unserer Gesellschaft haben darf. Denn jeder Schritt in eine positive und lebensbejahende Richtung ist doch zu begrüßen! Und wer von uns ist schon perfekt?

 

Das Problem mit dem Ursprung

Es gibt Menschen, die einfach keine Veränderung in ihrem Leben haben möchten. Zugegeben, es ist manchmal auch nicht einfach, gerade wenn man über viele Jahre für eine vermeintlich gute Sache gekämpft und vieles in seinem Leben dafür geopfert hat. Und plötzlich bezeichnen sich ein paar „Halbstarke“, die sich im Grunde „nur“ pflanzlich ernähren als DIE VEGANER. Einen echten oldschool-Veganer hauts da schonmal von der Bambuscouch. Irgendwie aber auch nachvollziehbar.
Aber genau da liegt das Problem mit dem Begriff „vegan“.
Das Wort VEGAN erfand Donald Watson 1944. Es war eine Ableitung des Wortes VEGatariAN und wurde im Laufe der Jahre immer wieder durch neue Inhalte erweitert. Eine bunte Mischung an Definitionen und Argumente gab es im Laufe der letzten 75 Jahre.
Hier ein paar Beispiele: Tierethik, Tierrechte, Tierschutz, Klimaschutz, Umweltschutz, Gesundheit, Verteilungsgerechtigkeit, Welternährungsproblematik oder Religion.

Unsere Welt wurde in den letzten Jahren schneller, offener, freier und vielschichtiger. Gleichzeitig finden speziell jüngere Menschen dadurch aber schwieriger einen Anker und ihren Platz in der Gesellschaft. Aber durch die Dynamik entstehen auch neue Möglichkeiten, die es früher so nicht gab… Es ist eben wie immer, alles hat seine Vor- und Nachteile.
Und so verhält es sich auch mit dem Thema „vegan“. Wer sich also heutzutage selbst als Veganer bezeichnet, weil er mindestens einen Punkt aus der oben stehenden „Argumentenliste“ verkörpert, der soll es doch einfach tun. Ob man sich jetzt darüber aufregen muss, weil derjenige trotzdem in Lederschuhen durch die Gegend läuft und eigentlich „gar kein echter Veganer ist“, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich lebe lieber und lasse leben. Wenn einer sich daran aufgeilt, jedem zu erzählen, dass er jetzt vegan ist, weil er seit 3 Wochen keinen Mc-Doof Burger mehr gegessen hat, dann soll er das in Gottes Namen halt gerne tun. Ich muss nämlich den Begriff „vegan“ nicht bis aufs Blut verteidigen – denn mein „Warum“, ist eben MEIN „Warum“ und meine Intention, mein Leben so zu leben, wie ich es für richtig halte, wird doch nicht durch eine mittlerweile dynamische Begrifflichkeit definiert, oder durch andere Menschen reduziert, oder gar erst zum Leben erweckt. Nicht falsch verstehen, ich habe überhaupt kein Problem mit dem Begriff „vegan“, ich finde es sogar sehr interessant und sehr mutig, wenn sich manche Menschen so dermaßen stark mit einem bestimmten Thema indentifizieren und sich täglich hinterfragen ob sie diesem Lifestyle oder dieser "Headline" überhaupt noch gerecht werden.
Mit was ich aber ein echtes Problem habe ist wenn irgendwelche „Medien-Vollpfosten“ ohne echte Kenntnisse, völlig legitim, total verrückte Theorien über „den Veganer“ oder „die vegane Ernährung“ verbreiten und somit die Bevölkerung falsch informieren und zusätzlich negativ beeinflussen.
Viele Menschen könnten durch eine gesunde-vegane Ernährung ihre Lebensqualität und Leistungsfähigkeit unglaublich steigern und verbessern. Doch wenn einem schon bei dem Wort „vegan“ der Blutdruck steigt, da man diesen Begriff mit völlig falschen Attributen in Verbindung bringt, dann wurde einem nicht nur völliger Qutasch erzählt, sondern meiner Meinung nach eine echt große Chance genommen.

 

Vegane Ernährung - aber kein Veganer ?!

Wie wir jetzt wissen, ist für viele Menschen der Begriff „Veganer“ völlig abschreckend und ein Stempel, den sich nicht jeder aufdrücken lassen will, obwohl viele sich schon aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen vegan ernähren. Das liegt oft daran, dass man nicht pauschal in eine Schublade gesteckt werden möchte. Kein Wunder bei der schlechten medialen Berichterstattung. Diese Personen sagen dann eher, dass sie keine tierischen Fette und kein tierisches Eiweiß konsumieren möchten. Das klingt für viele erstmal nach einer rein gesundheitlichen Entscheidung, die auf viel größere Akzeptanz in der breiten Masse stößt.
Wir von ProFuel sitzen da wirklich in der ersten Reihe, da sich bei uns oft Menschen Rat einholen möchten, sich aber erstmal dafür entschuldigen, da sie ja keine kompletten „Veganer“ sind. Das ist manchmal schon etwas witzig, aber zugleich auch erschreckend, wie irritierend für viele es ist, wenn wir ihnen mitteilen, dass es völlig ok ist sich „nur“ vegan zu ernähren und wir uns sehr darüber freuen über die Vorteile veganer und pflanzlicher Supplements aufzuklären zu können.
Das fängt an bei den wichtigen VITAMINEN B12 und D3+K2 und reicht hin zu unseren leckeren veganen PROTEIN CHIPS. Genauso freuen wir uns aber auch, wenn jemand auf ein veganes Proteinpulver wie unser PLANTEIN DUO umsteigt und innerhalb einer Woche merkt, wie gut es ihm tut.
Wir möchten natürlich niemanden durch billige Floskeln zu irgendetwas verleiten - propagieren aber mit aller Deutlichkeit den großen allgemeinen Nutzen veganer Produkte. Welche Supplement-Marke in Deutschland kann schon von sich behaupten, dass das komplette Produktsortiment nicht nur die eigenen sportlichen und gesundheitlichen Ziele, sondern auch gleichzeitig den Tierschutz, die Umwelt und den Anbau nachhaltiger Rohstoffe fördert! GO VEGAN - Rapahel